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Das Schulhausprojekt hat sich seit 2018 schrittweise von einer geplanten Sanierung zu einem deutlich grösseren Neubauprojekt entwickelt. Diese Seite zeigt die wichtigsten Meilensteine und Entscheidungen bis zum heutigen Projektstand.
Die Projektgeschichte basiert auf offiziellen Dokumenten der Gemeinde Untereggen. Für jeden Meilenstein stellen wir eine kurze Zusammenfassung sowie das jeweilige Originaldokument zur Verfügung.
💡Kurz erklärt
✔️ 2018 sprach sich die Bevölkerung deutlich für eine Sanierung aus.
✔️ 2023 beantragte der Gemeinderat einen Projektierungskredit.
✔️ 2024 bewilligten die Stimmberechtigten diesen Kredit.
✔️ 2025 wurde mit dem Siegerprojekt «Quartett» erstmals ein konkreter
2018 – Die Bevölkerung bevorzugt eine Sanierung
Im Jahr 2018 informierte der Gemeinderat die Bevölkerung erstmals umfassend über die Zukunft der Schulanlagen. Neben einer Sanierung wurden auch zwei Neubauvarianten vorgestellt. Anschliessend führte die Gemeinde eine Umfrage durch, an der sich über 40 % der Stimmberechtigten beteiligten.
Das Ergebnis war eindeutig:
- 162 Stimmen für die Sanierung des bestehenden Schulhauses mit Ersatz des Pavillons.
- 71 Stimmen für einen Neubau des Schulhauses.
- 6 Stimmen für einen Neubau von Schulhaus und Mehrzweckgebäude.
Der Gemeinderat hielt daraufhin fest, dass ein Schulhausneubau vorerst nicht weiterverfolgt werde, da ihn weniger als 30 % der Teilnehmenden unterstützten. Gleichzeitig wurde festgehalten, dass der Schulpavillon in den nächsten Jahren ersetzt werden müsse und der Schulstandort Spielbüel bestehen bleiben solle.
Quelle
2023 – Der Gemeinderat beantragt einen Projektierungskredit
An der ausserordentlichen Bürgerversammlung vom 20. November 2023 beantragte der Gemeinderat einen Projektierungskredit für die Weiterentwicklung des Schulraumprojekts. Grundlage bildeten die Arbeiten einer Begleitgruppe sowie verschiedene Fachstudien zur zukünftigen Schulraumplanung.
Die Begleitgruppe hatte mehrere Varianten geprüft. Die geschätzten Investitionskosten lagen je nach Variante zwischen CHF 4,0 Mio. und CHF 8,6 Mio. Sie empfahl schliesslich die Weiterverfolgung der Variante «Sanierung des Schulhauses mit teilweiser Umnutzung und Verbindungsbau», welcher sich der Gemeinderat anschloss.
Für die weitere Planung wurde ein Projektierungskredit von CHF 585’000 beantragt. Dieser sollte das Konkurrenzverfahren für die Architektur sowie die Ausarbeitung des Bauprojekts bis zur späteren Baukreditvorlage finanzieren. Die Investitionskosten für die empfohlene Variante wurden mit rund CHF 6,015 Mio. veranschlagt.
2024 – Die Stimmberechtigten bewilligen den Projektierungskredit
Am 3. März 2024 stimmten die Unteregger Stimmberechtigten dem beantragten Projektierungskredit von 585’000 Fr. zu. Damit erhielt der Gemeinderat den Auftrag, die Planung für die Sanierung des bestehenden Schulhauses und die Schulraumbauten als Ersatz des Pavillons weiterzuführen.
Mit dem bewilligten Kredit konnten unter anderem
- das gesetzlich vorgeschriebene Konkurrenzverfahren durchgeführt,
- die Architekturarbeiten vorbereitet,
- das Bauprojekt ausgearbeitet und
- die Grundlagen für eine spätere Baukreditvorlage geschaffen werden.
Gemäss dem damaligen Terminplan sollte der Architekturwettbewerb 2024 durchgeführt, der Baukredit 2025 vorgelegt und die neuen Schulräume im Jahr 2027 bezogen werden.
2025 – Das Siegerprojekt «Quartett» wird vorgestellt
Im Jahr 2025 schloss die Gemeinde den Studienauftrag zur Weiterentwicklung der Schulanlage Spielbüel ab. Aus sechs eingereichten Projekten wählte das Beurteilungsgremium das Siegerprojekt «Quartett» zur Weiterbearbeitung aus. Damit lag erstmals ein konkreter Projektvorschlag für die zukünftige Entwicklung der Schulanlage vor.
Im Mitteilungsblatt bezeichnete die Gemeinde das Siegerprojekt als Grundlage für einen modernen Schulbetrieb und eine langfristige Perspektive für die Unteregger Schulgemeinschaft. Gleichzeitig verwies sie auf veränderte pädagogische Anforderungen sowie auf die Erwartung wieder leicht steigender Schülerzahlen in den kommenden Jahren.
Die Gemeinde kündigte an, das Siegerprojekt bis zur vorgesehenen Baukreditabstimmung weiter auszuarbeiten, offene Fragen zu klären und die Grundlagen für den nächsten Planungsschritt zu schaffen. Zudem erhielt die Bevölkerung im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung erstmals die Möglichkeit, sämtliche Wettbewerbsbeiträge einzusehen.
🔎 Einordnung
Mit der Präsentation des Siegerprojekts «Quartett» lag erstmals ein konkreter Projektvorschlag vor. Damit standen die notwendigen Grundlagen zur Verfügung, um das Projekt mit den ursprünglichen politischen Entscheiden, den Projektzielen und den öffentlich zugänglichen Unterlagen zu vergleichen.
Die folgenden Kapitel stellen diese Grundlagen zusammen. Sie ermöglichen es, die verschiedenen Aspekte des Projekts nachzuvollziehen und sich eine eigene Meinung zu bilden.
