Untereggen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark entwickelt. Heute sind die räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten jedoch weitgehend ausgeschöpft. Diese Ausgangslage prägt die zukünftige Entwicklung der Gemeinde und bildet eine wichtige Grundlage für die Planung von Infrastruktur, öffentlichen Bauten und langfristigen Investitionen.
Wo steht Untereggen heute?
Untereggen ist zwischen 1980 und 2005 stark gewachsen.
Seit rund zwanzig Jahren stagniert die Einwohnerzahl weitgehend. Ohne neue Baugebiete ist künftig nur noch ein begrenztes Wachstum möglich.


💡 Das Wichtigste auf einen Blick
✓ Untereggen ist bis etwa 2005 stark gewachsen.
✓ Heute entwickelt sich die Einwohnerzahl nur noch wenig.
✓ Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt kontinuierlich.
Warum wächst Untereggen kaum noch?
Landreserven

Die Baulandreserven nehmen seit Jahren kontinuierlich ab. Heute stehen nur noch wenige Bauflächen zur Verfügung. Neues Bauerwartungsland ist nicht vorhanden. Damit sind die räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde weitgehend ausgeschöpft.
Welche Auswirkungen hat das?
Die begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten wirken sich auch auf die Bevölkerungsstruktur aus. Während die Zahl der Privathaushalte weiter zunimmt, nimmt die natürliche Bevölkerungsentwicklung langfristig ab.
Geburten und Todesfälle

Die gestrichelte Trendlinie verdeutlicht den langfristig rückläufigen Trend der natürlichen Bevölkerungsentwicklung.
Immer häufiger gleichen Geburten und Todesfälle einander aus.
Das Bevölkerungswachstum entsteht deshalb kaum noch aus Geburtenüberschüssen.
Privathaushalte

Die Zahl der Privathaushalte nimmt weiterhin leicht zu. Dies zeigt, dass sich die Wohnformen verändern und bestehender Wohnraum unterschiedlich genutzt wird – beispielsweise durch kleinere Haushalte oder veränderte Wohnformen.
Fazit
Untereggen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark entwickelt. Da die Baulandreserven heute weitgehend ausgeschöpft sind, ist künftig nur noch ein begrenztes Wachstum möglich. Diese Rahmenbedingungen sollten bei langfristigen Planungen berücksichtigt werden.
Quelle: Gemeindefinanzstatistik des Kanton St.Gallen
