Kann sich Untereggen diese Investitionen leisten?

Investitionen und finanzielle Entwicklung

Die Finanzplanung zeigt, welche Investitionen die Gemeinde in den kommenden Jahren plant und wie diese finanziert werden sollen. Besonders ins Gewicht fallen die geplanten Investitionen im Bereich Bildung.

💡Kurz erklärt

✔ Bis 2033 sind Investitionen von rund CHF 11,8 Mio. geplant.

✔ Rund die Hälfte entfällt auf den Bereich Hochbau.

✔ Das Schulhausprojekt ist die grösste Einzelinvestition.

✔ Entscheidend ist deshalb, ob diese Investitionen langfristig finanziert werden können.

Was plant die Gemeinde überhaupt?

Bis 2033 plant die Gemeinde Investitionen von rund CHF 11,8 Mio.

Rund die Hälfte entfällt auf Hochbauten. Den grössten Einzelposten bildet das Schulhausprojekt.

Der Investitionsplan zeigt die vorgesehenen Investitionen der Gemeinde bis 2033. Ein wesentlicher Teil entfällt auf den Bereich Bildung.

Wo liegen die Investitionsschwerpunkte?

Das Wichtigste

  • Hochbauten machen mehr als die Hälfte aller Investitionen aus.
  • Das Schulhausprojekt ist die grösste Einzelinvestition.
  • Die übrigen Projekte fallen deutlich kleiner aus.

Hinweis
Der Investitionsplan entspricht dem aktuellen Finanzplan der Gemeinde. Der ursprünglich vorgesehene Projektierungskredit für die Freiraumplanung Spielbüel/Kirchenacker wurde an der Bürgerversammlung vom 30. März 2026 abgelehnt und ist deshalb in dieser Darstellung der Investitionsschwerpunkte nicht mehr berücksichtigt.

Reichen die laufenden Einnahmen dafür aus?

Gemäss Finanzplanung reichen die laufenden Einnahmen künftig nicht mehr aus, um sämtliche geplanten Ausgaben zu decken. Dadurch entstehen wiederkehrende Aufwandüberschüsse, die finanziert werden müssen.

💡Kurz erklärt

✔ Bis 2025 decken die laufenden Einnahmen den Aufwand weitgehend.

✔ Ab 2026 liegen die Ausgaben über den verfügbaren Einnahmen.

✔ Gemäss Finanzplanung entstehen dadurch jährliche Aufwandüberschüsse.

✔ Diese müssen durch Reserven oder zusätzliche Finanzierung gedeckt werden.

Die Finanzplanung zeigt, dass die laufenden Einnahmen künftig nicht mehr ausreichen, um den ordentlichen Aufwand vollständig zu finanzieren. Ohne zusätzliche Einnahmen oder geringere Ausgaben müssen die jährlichen Defizite anderweitig gedeckt werden.

Welche Folgen hat das?

Gemäss Finanzplan werden ab 2026 jährlich Aufwandüberschüsse erwartet. Diese müssen durch vorhandene Reserven oder andere Finanzierungsquellen ausgeglichen werden.

Was geschieht mit den Reserven?

Da die jährlichen Defizite aus den Reserven finanziert werden, nimmt der Bilanzüberschuss gemäss Finanzplanung bis 2031 kontinuierlich ab.

Fazit

Die Finanzplanung zeigt, dass in den kommenden Jahren umfangreiche Investitionen vorgesehen sind. Gleichzeitig reichen die laufenden Einnahmen gemäss Planung nicht aus, um sämtliche Ausgaben zu decken. Dadurch entstehen wiederkehrende Defizite und die finanziellen Reserven nehmen kontinuierlich ab.